Hop-On, Hop-Off Linz


 

Die Idee zu Hop-On, Hop-Off Linz entstand im Rahmen der Lehrveranstaltung Methoden I.  Die Aufgabe war es, eine Projektidee zum Thema Lernen zu entwickeln, wobei sich die Thematik nach genauerer Betrachtung als sehr weitläufig herausstellte. Somit war der Handlungsspielraum groß und das Projekt Hop-On, Hop-Off Linz wurde im Rahmen des Projektpraktikums umgesetzt. Da es der Projektgruppe jedoch ein Anliegen war, dass die Applikation auch nach Projektende weiterbetreut wird, wurde zusätzlich eine Kooperation mit dem Tourismusverband Linz (TVL) eingegangen.

Der Grundgedanke des Projektes ist es, mit der Applikation Hop-On, Hop-Off Linz einen mobilen Audio-Guide anzubieten, mit dem die Stadt Linz besichtigt werden kann. Dazu werden mehrere vorgefertigte, dynamische Touren angeboten, welche an die bestehenden Fortbewegungsmittel – zu Fuß, Rad und öffentlicher Verkehr – angepasst sind. Anhand von akustischen Signalen wird der User am Point of Interest (POI) auf neue Inhalte aufmerksam gemacht, welche anschließend im Audio-Format wiedergegeben werden können. Dazu werden zum einen die Daten von Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen und Gastronomiebetrieben und zum anderen die Daten des öffentlichen Verkehrs benötigt. Diese werden demnach miteinander verknüpft und dem User über die Applikation bereitgestellt. Darin findet sich auch die Neuerung zu bestehenden mobilen Audio-Guides, da diese nicht über den Querschnitt von Informationen, d.h. über die Vernetzung von Sehenswürdigkeiten und dem öffentlichen Verkehr, verfügen. Der User kann daher selbst entscheiden, wie er die Stadt gerne besichtigen würde und welche Ziele er damit verfolgt. Der User erhält mit Hop-On, Hop-Off Linz einen persönlichen Tour-Guide, der auf seine Wünsche und Vorlieben reagiert und ihm darüber hinaus die Stadt und ihre Besonderheiten näher bringt.

 

DAS ENDERGEBNIS

Das Endergebnis des Projektes findet sich in einer Produktbeschreibung von Hop-On, Hop-Off Linz wieder. D.h. die Applikation wurde nicht implementiert, sondern sie wird anhand von ausgearbeiteten Mock-Ups beschrieben. Das UI (Design) der Applikation wurde dabei schlicht gehalten und kann mit wenigen Klicks bedient werden. Es wurde darauf geachtet, dass der User während einer Städtetour nur bedingt von der Besichtigung der realen Welt abgelenkt wird.

 

Hauptscreen – Übersicht

Die Übersicht beinhaltet alle verfügbaren Sehenswürdigkeiten, Gastronomiebetriebe und Veranstaltungen der Stadt Linz. Die farbigen Punkte verdeutlichen die verfügbaren Einträge, wobei die Farbe die Art angibt. Die Einträge können über das Menü gefiltert werden – Sehenswürdigkeiten, Gastronomiebetriebe, Veranstaltungen, öffentlicher Verkehr und Fußgänger.

 

 

 Touren

Hier werden alle verfügbaren Touren (für den gesetzten Filter) gelistet. Eine Tour wird durch eine Straßenkarte, in welcher die Tour (Weg) eingezeichnet ist, und zusätzliche Informationen, wie Länge in Kilometer, die geschätzte Dauer und die Art des Fortbewegungsmittels beschrieben. Mit einem Klick auf eine Tour erhält der Nutzer detaillierte Informationen zu einer Tour. Von hier aus kann der User auch die gewünschte Tour starten, indem er auf den Button mit dem betreffenden Transportmittel klickt.

 

während einer Städtetour

Nach dem Starten der Tour erhält der User eine Straßenkarte, welche die Tour beinhaltet. Die Navigation erfolgt ähnlich wie bei Google Maps und soll ein einfaches Navigieren durch die Stadt Linz  ermöglichen. So ist zum Beispiel der Standort des Users zu sehen und die Navigation zum nächsten POI (z.B. in 300 Meter links abbiegen). Des Weiteren wird dem User auch die nächste Sehenswürdigkeit und der Weg dahin angezeigt. Ein User kann einzelne POIs überspringen bzw. die Tour jederzeit abbrechen.

 

beim POI

Befindet sich der User am Standort der Sehenswürdigkeit, so wird er durch ein akustisches Signal auf neue Informationen aufmerksam gemacht. Das zugehörige Audio-File wird abgespielt, wodurch der User die Informationen zur betreffenden Sehenswürdigkeit erhält. Nun kann sich der User zur nächsten Sehenswürdigkeit begeben. Im Fall des öffentlichen Verkehrs werden ihm dazu die nächsten An- bzw. Abfahrtszeiten der zur Verfügung stehenden Verkehrsmittel gelistet.

 

FAZIT

Da wir in der Gruppe nur zwei Disziplinen –  Web Business & Economy und Web Engineering – abdecken konnten, kostete es sehr viel und aufwendige Recherchearbeit, um die Anforderungen der einzelnen BetreuerInnen erfüllen zu können. Dieser Aspekt führte jedoch dazu, dass man gezwungen war, sich auch mit anderen Disziplinen auseinanderzusetzen, wobei jeder Einzelne über sich hinauswachsen konnte. Neben der Recherche stand vor allem die Implementierung im Fokus, wobei im Team lediglich zwei Programmierer verfügbar waren. Dies führte auch dazu, dass die App nicht umgesetzt wurde, da die Applikation zu umfangreich war. Neben den inhaltlichen Aspekten brachte aber auch die Organisation des Teams große Herausforderungen mit sich. Gemeinsame Treffen waren nur sehr selten möglich, was dazu führte, dass Termine und Ergebnisse nur sehr schwer überprüft werden konnten. Zusammenfassend war das Projekt eine sehr positive Erfahrung für alle Mitglieder, wobei jeder Einzelne Neues erfahren und der eine oder andere seine Grenzen kennenlernen durfte.

 

PROJEKTTEAM
  • Christian Haiden (Web Business & Economy)
  • Harald Holzmann (Web Engineering)
  • Irene Löffler (Web Business & Economy)
  • Georg Wurz (Web Engineering)

 

PROJEKTLAUFZEIT
  • WS 2015 – WS 2016

 

LEHRVERANSTALTUNGEN
  • Methoden für interdisziplinäre Projekte I
  • Methoden für interdisziplinäre Projekte II
  • PR Interdisziplinäres Projektpraktikum

 

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