SMART-SEEING

LEHRVERANSTALTUNG

  • PR Webwiss. Projekt 2: Webwissenschaftliche Projektkonzeption

PROJEKTLAUFZEIT

  • SS 2018

PROJEKTMITGLIEDER

  • Sebastian Kaltenböck (Web Engineering)
  • Rainer Kroisamer (Business & Economy)
  • Michael Kronsteiner (Business & Economy)
  • Seyed Behzad Alavi (Web Art & Design)

 

ZIEL DES PROJEKTES

Die Vision des Projektes “Smart-Seeing” ist es, dem User bei der Reise durch eine Stadt die Möglichkeit zu geben, mehr zu sehen als mit dem eigenen Auge möglich ist: Über die Kamera im Smartphone soll die Umgebung mit den wichtigsten Kunstwerken und Kunststilen der regionalen Künstler vereint werden und zu einer Kunst-Erkundungstour durch die Stadt verleiten. Diese Erkundungstour soll dem User die regionale Kunstgeschichte durch das Einblenden von Informationen zb. zu den lokalen Sehenswürdigkeiten während der visuellen Reise durch die Stadt näher bringen und dabei einen gewissen Lerneffekt haben.

Hauptseite mit verwandten Informationen und Bildbearbeitung im Hintergrund

 

Kunstgeschichte aus Freude lernen, das ist die Motivation hinter diesem Projekt.

Dem User werden regionale Künstler vorgeschlagen – für Linz beispielsweise Egon Schiele. Dann wählt der User eines seiner Kunstwerke, zb.  “Versinkende Sonne”. Daraufhin verwandelt sich das Kamerabild, die Umgebung in eine spannende Welt, gemalt von Egon Schiele.

Hier ist ein Beispiel, wie das heutige Linz, von Egon Schiele im Stil der “Versinkenden Sonne” aussehen könnte:

https://www.youtube.com/watch?v=ykSz8j8uCgA&feature=youtu.be

 

KURZBESCHREIBUNG

Das von uns angestrebte Projekt verfolgte das Ziel, mehrere Features in einer smarten Applikation zu vereinen. Ganz nach dem zunehmenden Smart City Trend konzipierten wir ein Tool namens “Smart-Seeing”, das vor allem auf den Smart Tourism aufbaut. Neben detaillierten und auch historischen Informationen zu den berühmtesten Locations und Buildings von Linz (Prototyp) können diese auch durch einen integrierten Routenplaner auf einfache Art und Weise gefunden werden.

Karte, Hauptseite, Zusammengeführtes Foto oder Video

 

Um uns von der Konkurrenz abzuheben, waren wir allerdings dazu angehalten einen Schritt weiterzugehen und das Featureset um einen künstlerischen Aspekt zu erweitern. Der Grundgedanke war es, eine Datenbank mit bekannten Künstlern, Gemälden und Details anzulegen und diese auch örtlich und zeitlich mit der Applikation in Verbindung zu setzen, um sich seinen eigenen und ganz individuellen Kamera-Filter einstellen zu können. Hiermit sollen künstlerische Fotos, Videos und einzigartige Impressionen der besuchten Orte und Sehenswürdigkeiten garantiert werden. Die AR-Funktion bietet die Möglichkeit, das in Wirklichkeit Erlebte mit einer unglaublichen Vielfalt an Filtern in der gewünschten Epoche und im individuellen Stil darzustellen und obendrein Informationen zum fokussierten Gebäude interaktiv abrufen zu können. Mit einer ungemein verkürzten und trotzdem einfach gehaltenen App-Struktur und Navigation, konnten wir bereits bei den ersten Visualisierungen feststellen, dass die Usability maßgeblich durch die durchdachte Menüführung gegeben ist.

Normales Bild vs. Erfassen des Bildes mit AI basierend auf einem Gemälde aus dem Zeitalter des Gebäudes (zB. Barock)

 

PROJEKTIDEE / IDEENENTWICKLUNG

Die Projektidee ansich wurde über zahlreiche Etappen und Meetings entwickelt, wobei wir von der anfangs angedachten Foto-Merge Funktion nach einigen Sitzungen abließen und diese durch den AR-Kamera Filter “ersetzten”. Nachdem wir uns auf ein für uns ansprechendes Featureset festgelegt haben, versuchten wir den Rahmen des Projekts von Grund auf abzustecken und Schritt für Schritt der App durchzukonzipieren. Dies ist uns durch vielfältige Visualisierungen und Prozessschritt-Diagramme gelungen. Die Projektidee wurde obendrein auf einem BMC (Business Model Canvas) abgebildet, wodurch wir vom großen Ganzen auf die einzelnen Details schließen konnten.

Galerie mit der Möglichkeit, Bilder in Bezug auf das Datum der Konstruktion auf dem neuesten Stand zu wählen. Das Hauptziel von UX Design bestand darin, Benutzern den Zugriff auf die riesigen visuellen Daten so schnell und einfach wie möglich zu ermöglichen.

 

 

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