K#WebWi!

Hallo an Alle!

Mein name ist Balázs (evtl./lieber oder nur so: Becks).
Ich habe früher in Budapest studiert, aber jetzt lebe ich seit mehreren Monaten in Linz.

Ich habe mehrere Erwartungen an mich…

Die folgende Themen sind besonders wichtig für mich:

# Internationaler Markt – Online Markt
# Geschäftsmodelle in Österreich
# Innovation im Web

…das Web. Das motiviert…

Ich möchte mich weiterentwickeln und während dieser Weg möchte ich alle meine persönlichen Eigenschaften mitbringen.

Im Fokus stehen weiterhin die Internationaität (Web als OpenSpace für alle).

# Statt Produktentwicklung mit Web… Möchte ich gerne Web als „Produkt“ entwickeln.

# Web als Marktplatz

# Online- und Offline-Profile von Kunden

hitchBOT… die Bindung zwischen Mensch und Roboter.

Wenn wir an Roboter denken, denken wir meistens an Maschinen in einer Fabrikhalle, die ein Auto 50x schneller zusammen schweißen, als ein Mensch. Was passiert aber, wenn wir diese „Grenze“ (Maschienen nur für Produktionszweck) überschreiten?

Schritt für Schritt bis zum Ziel…

Ein interdisziplinäres Projekt auf die Beine zu stellen ist meistens sehr schwer, da man am Anfang nicht weiß, was am Ende passiert. Man hat ein Ziel, das erreichbar sein muss, aber gleichzeitig nicht zu einfach sein soll. Sonst fehlt die „Secret Sauce“ aus dem Projekt.  6.000 Km quer durch Kanada sind auf jeden Fall machbar. Schafft es ein Androide Roboter ohne Beine oder Reifen alleine? Wenn man ein bisschen dabei hilft, dann ja.

Goldene Regeln für den trampenden Roboter

Sag wohin du willst, bleib während der Fahrt immer ein guter Mitfahrer und sei positiv. Natürlich ist es auch sehr wichtig, dass du das ganze irgendwie dokumentierst und viele Kontakte und gemeinsame Erinnerungen bis zur Endhaltestelle sammelst.

Dr. David Smith (von der McMaster University) und Dr. Frauke Zeller (von der Ryerson University) hatten einen Traum. Ein Roboter, der durch Kanada trampt, Fotos macht, mit Leuten kommuniziert, Kontakte sammelt und während der Reise immer Online bleibt. Dazu braucht man viel Technik im Einsatz, aber „Was passiert wenn hichBOT trifft mit ein autonom fahrendes Auto?“

 

„Old Soul“ Roboter?

Seele ist in diesem Fall eher technikabhängig. Solarzellen und Auto-Ladegerät für die Stromversorgung, Spracherkennungssoftware, Mikrofone und Lautsprecher für die Kommunikation, LED-Display für den Ausdruck von Emotionen, 3G für die Datenübertragung, Kamera für Bilderdokumentation, GPS-Modul für Lokalisierung und Wikipedia Zugriff auf „Basiswissen“.

Die interdisziplinäre Eigenschaft der Informatik ist streng verbunden mit dem sozialen Charakter und den wirtschaftlichen Möglichkeiten, da man durch die Erfahrungen besser analysieren kann, wer den Roboter ins Auto gelassen oder sogar mit nach Hause genommen hat.

Der soziale Weg durch Kanada

Mit diesem Roboter war es möglich zu kommunizieren, „er“ kennt viele Witze und weiß viel über verschiedene Themen und sieht ähnlich aus wie ein kleines Roboter-Kind. Bis jetzt ist die Kommunikation zwischen Maschinen und Menschen eher aufgabenbezüglich, menschen suchen eine Lösung für irgendwelche Probleme und nutzen zur Lösung Roboter. Es gibt kaum Möglichkeiten mit Maschinen wirklich „zusammenzuarbeiten“. Durch dieses Projekt sind Menschen und Maschinen sich etwas näher gekommen und es war schön zu sehen, dass Menschen und Maschienen sich gegenseitig „helfen“ können.

Wirtschaft von Küste zu Küste

Wirtschaftlich decken die Androide Roboter auf jeden Fall eine Marktlücke. Sie können uns beim Haushalt helfen, bei der Hotel Rezeption, bei der Krankenpflege oder sogar bei Rettungsaktionen. Außerdem kann man viele unterschiedliche Sachen mit Hilfe von Robotern simulieren, wie z.B. eine Dentalbehandlung.

Ich denke wenn solchen Maschinen einen sinnvollen Zweck haben, dann ist der rechtliche Weg auch keine Hürde mehr.

Wenn wir uns mit einem Roboter zu Hause selbst beschäftigen möchten, dann können wir uns sogar einen selbst ausdrucken. Lächelnd

Quellen:

  • http://www.hitchbot.me
  • http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-2731691/Hitchbot-Welly-wearing-robot-completes-journey-Canada-no-one-tried-steal-him.html
  • http://www.vezess.hu/hirek/elkeszult-elso-autostoppos-robot/52918
  • https://www.facebook.com/hitchbot
  • https://www.facebook.com/serravision
  • https://www.kickstarter.com/projects/391398742/maki-a-3d-printable-humanoid-robot
  • https://www.youtube.com/watch?v=kJxWD3JyUQ4 (ARD Mittagsmagazin)
  • https://www.youtube.com/watch?v=mtV9qKdHgnQ

Streaming-Dienste im Internet – Alles erlaubt #? (Statement)

Streaming Dienste werden wirklich überall benutzt. Webradio in der Küche, U-Bahn Werbungen, Campusradio, Webkonferenzen… Während meines Studiums in Budapest, haben ein paar meiner Komilitonen das Startup „Ustream“ gegründet. Sie haben es geschafft, gute Qualität schnell zu kodieren bzw. zu komprimieren und live zu übertragen. Aber live Übertragung ist nur eine Möglichkeit Daten als Stream zu übertragen. Weitere Streaming-Möglichkeiten sind zum Beispiel:

  • Audio Stream On-Demand  (Grooveshark, Deezer, Spotify, …)
  • Live Audio Stream (Alle Webradios und viele lokale Sender bietet diese Möglichkeit an)
  • Video Stream On-Demand (Youtube, Vimeo, Videa, MyVideo, Netflix)
  • Live Video Stream (Youtube Live, Ustream, Livestream)

Alle Medien (Musik, Film oder Serie) die wir im Internet als Stream benutzten benötigen Zwischenspeicher. Mit Hilfe der zwischengespeicherten Dateien kann man das originale Audiofile oder Video herstellen. Das Zwischenspeichern von Daten, an denen man die Urheberrechte nicht besitzt ist rechtlich etwas heikel. Das eigentliche „Problem“ hat aus rechtlicher Sicht dann jedoch der Streaming-Seiten Betreiber und nicht der Nutzer, jedoch empfiehlt es sich trotzdem den Cache regelmäßig zu lehren.

Streamingportale müssen die Urheberrechte haben und Stream muss nicht offensichtlich rechtswidrig hergestellt sein.

Die Daten liegen in der Cloud oder auf einem Server und wir können sie gerne anschauen oder anhören, aber wir dürfen sie nicht heruntergeladen.

Ein andere Probleme ist, dass viele denken, dass man im Web 2.0 alles hochladen kann. Jedoch gibt es keinen 100% funktionierenden Filter, der rechtswidrige Inhalte herauszufiltern kann.

Hier findet man ein paar legale Antworten zu illegalen Portalen:
http://www.cloudsider.com/legale-alternativen-zu-kinox-und-movie2k

Quelle:

  • http://www.e-recht24.de/artikel/urheberrecht/6558-kino-to-sind-streaming-filmportale-legal-oder-illegal.html
  • https://www.surfer-haben-rechte.de/cps/rde/xchg/digitalrechte/hs.xsl/2906.htm

Deins ist meins! Nutzen statt Besitzen – Sharing als Geschäftsmodell

Für Autos oder Ferienhäuser muss man natürlich sehr viele Fixkosten bezahlen und muss, im Fall des Ferienhauses, auch damit rechnen, dass die Familie jedes Jahr den gleichen Kurort sehen wird. Dank der „Sharing“ Geschäftspolitik ist es ein bisschen anders. Man kann mit einem größeren Auto bequem jedes Jahr an einem neuen Ort einen Familienurlaub machen. Dank Smartphones und Internet Flatrates ist es heute kein Problem die Benutzer mit anderen Möglichkeiten zusammenzubinden. So kann man Parkplätze, Zimmer, Büros, Lehrer, Fahrzeuge oder sogar Hund und vieles mehr ganz bequem auf Zeit „mieten“.

Ein zuverlässiger Hintergrund weckt ein Sicherheitsgefühl, welches zu Profit führt, da viele Menschen die Angebote buchen. Und genau diese professionelle Gestaltung sehen wir bei allen funktionierenden Teilnehmern in diesem Markt. Wenn man das Buchungsportal von ÖBB (https://ticketing.oebb.at) mit dem Buchungsportal von Mitfahrgelegenheit (http://www.mitfahrgelegenheit.at/) vergleicht, dann sieht man, dass beide Portale viele verschiedene Möglichkeiten wie Kundensupport und Versicherungen  (http://www.mitfahrgelegenheit.de/pages/insurance) bieten und ähnlich gut in ihren verschiedenen Modellen funktionieren. Die Frage ist nur ob es wirklich die gleiche Leistung ist oder ob es unmöglich ist diese beiden zu vergleichen, da es die Hauptaufgabe der ÖBB ist Menschen von A nach B zu transportieren, während Mitfahrgelegenheit Menschen zusammenbring, die nur gelegentlich andere Personen mitnehmen und so auch sehr viel unzuverlässiger als Unternehmen sind.


Quelle: Woodsen – DeviantArt (http://woodsen.deviantart.com/art/fare-dodger-63515259?hf=1)

Sind die Sharing Economy und „billige Möglichkeiten“ wirklich gefährlich für die Wirtschaft? In Wirklichkeit sind diese Möglichkeiten nicht immer billiger und kommen nicht unbedingt von Privatpersonen. Roman Bach (CEO ? 9flats.com) sagte in einem Interview mit manager-magazin.de: „Ich wollte zuerst auch die Frage ignorieren und sagen, dass ich die Zahl nicht kenne. Wir haben vielleicht 30 Prozent an Leuten, die mehr als eine Wohnung listen. Aber jetzt kommt der wichtige Punkt, der meist nicht genannt wird: Wir machen 80 Prozent unseres Umsatzes mit professionellen Immobilienbesitzern oder Agenturen.“ Genau von solchen offenen aber formalen Systemen haben viele Wirtschaftssektoren Angst. Mitfahrzentralen statt Taxis oder Bahn, Häuser & Zimmer zur kurzmiete statt ein Hotel oder eine Jugendherberge, Coworking Office statt eigenes Büro, etc.

Wo es weltweit ein Zuhause gibt

Ich möchte als Beispiel CasaVersa vorstellen. Einerseits wegen der Geschäftsidee, hinter welcher eine Vision steckt (Wohnungstausch auf Zeit) und anderseits, weil diese Möglichkeit in Europa auch erreichbar ist.
CasaVersa bietet keine richtigen Vorteile für professionelle Immobilienbesitzer oder für die Agenturen. Wohnungstausch ist ein reiner Tausch für z.B. eine Woche, einen Monat oder auch länger mit direkter Kommunikation und fixen Kosten (pro Tausch). Mit diesem Service ist CasaVersa eine Alternative gegenüber dem Hotelgewerbe, aber auch gegenüber allen anderen Share-Economy basierenden Gelegenheiten im Wohnungssektor.
Einige Konkurrenten in diesem Sektor sind:

  • Airbnb
  • 9flats
  • Gloveler
  • Wimdu
  • Couchsurfing
  • FlipKey
  • OneFineStay
  • VRBO
  • HomeAway (Bietet noch viele andere Angebote wie z.B.: Vacation Rentals an)
  • TravelMob

CasaVersa bietet die kostenfreie Möglichkeit die Wohnungen anzuschauen, Kontakte aufzunehmen, Profile zu erstellen, Wunschlisten zu machen und alle persönlichen Kontaktforme zu verifizieren. Man soll erst bezahlen, wenn man wirklich Wohnungen tauscht. Außerdem wird die Tauschgebühr nach jedem Tausch wird niedriger oder sogar kostenlos. Ich denke, dass das eine sehr attraktive Lösung als Geschäftsmodell ist.

(CC0 Public Domain)

Vorteile

CasaVersa im Vergleich mit anderen Portalen bietet eine Karte, aber nicht nur mit wichtigen Sehenswürdigkeiten, sondern auch mit Einkaufszentren, Shops, Parks und Unterhaltungsmöglichkeiten.
In ökologischer Sicht ist es wirklich eine gute Lösung, weil die Wohnungen nicht leer bleiben und gleichzeitig die Hunde, Pflanzen, etc. Fragen auch erledigt sind (natürlich mit Absprache der anderen Tauschpartner).
Wenn man einen Tauschpartner mit gleichen Interesse (wie z.B. Fahrrad fahren) findet, kann die Ausrüstung gegebenenfalls mitbenutzt werden, so muss man noch weniger Gepäck mitbringen und wenn andere Interessen ebenfalls stimmen, kann man eventuell interessante Tipps vom Tauschpartner erhalten.

Nachteile

Neben zahlreichen Positivum muss man auch mit Nachteilen rechnen. Da ist z.B. die Frage der Versicherung oder die Einhaltung der „Hausordnung“, da man die Wohnung mit persönlichen Gegenständen zusammen tauscht. Außerdem muss man mit dem ganzen Prozess früh anfangen und planen, da eine passende Zeit und ein passender Tauschpartner gefunden werden muss.

Fazit

Die Share-Flat Websites haben in letzter Zeiten einen scharfen Anstieg in der Zahl gemacht. Diese Gelegenheiten ein Zimmer oder eine Wohnung zu mieten sind deutlich anders als ein Hotel, weil man hier eine „gemütliche“ Wohnung bekommt, statt einem künstlich eingerichteten Hotelzimmer oder Appartement. Die Preislage ist sehr ähnlich wie beim Hotel, aber man bekommt eventuell mehr relevante Information von den Bewohnern oder man findet gleichzeitig neue Freunde. Der große Nachteil ist die Flexibilität und die Versicherung des privaten Eigentums.Quellen:

Die Gesellschaft wird durch das Web demokratischer! (Statement)

Das Internet ist ein optimierbares System, aber – wie alle anderen Medien – braucht auch das Internet eine Infrastruktur. Ich denke, dass die Gesellschaft durch das Web demokratischer wird, da die Verbraucher, Lieferanten, Händler und Großhändler ihre Leistungen sofort miteinander vergleichen können. Informationen sind meistens deutlich erreichbarer als vorher und diese Informationen repräsentieren verschiedenen Perspektiven. Man kann in Foren nachlesen, Preise vergleichen, zwischen Lieferanten wählen und gleichzeitig bekommt man mehrere Angebote. Ich denke, dass die größeren Geschäfte ihre Web-Präsenz durch Google AdWords Kampagnen, Firmen Profile und Datenbankverbindungen verbessert und ausgearbeitet haben, aber sie suchen weiterhin Möglichkeiten in relevante Social Media Kanäle einzubrechen. Die wirkungsvollen Autonomie-Gruppen (wie z.B.: Developers Club oder Fotovereine) sind viel mehr geschlossen. Da ist es meistens deutlich problematischer eine Werbung mit gleicher Wirkung wie in großen Portalen zu platzieren. Das Internet ist kein Broadcast Medium. Man muss in diesem System einen Platz finden und die Ressourcen sinnvoll und vorsichtig nutzen.

Außerdem ist es heute sehr viel einfacher Informationen jeglicher Art mittels dem Web zu verbreiten und zu teilen. Während die Gesellschaft früher auf die großen Meidenhäuser angewiesen ware, kann heute jeder zu jeder Zeit Informationen ins Internet stellen.

Quellen:

  • http://www.fen.ch/texte/gast_fuchs_www.htm
    (abgerufen am 23.10.2014)
  • http://www.jonloomer.com/
    (abgerufen am 23.10.2014)
  • http://mashable.com/2012/11/25/social-media-business-disasters-2012/
    (abgerufen am 23.10.2014)

Messbares Leben

Durch Smartphones ist man heutzutage stetig verbunden und fühlt sich ohne sie oft nicht „vollständig“ und zufrieden. Dieses nomophobe-Gefühl kann man aber mit Hilfe einer Smartwatch mildern. Was aber kann man genau mit einer Smartwatch machen, warum ist sie anders als ein Smartphone?

Geist in der Maschine

Zu aller erst sollte die technische Ausrüstung besser erklärt werden: Ich habe als Beispiel die Sony Smartwatch für diesen Artikel ausgewählt, da diese Uhr auch ohne Smartphone-Verbindung, dank integrierte GPS und WLAN-Modul, ganz gut funktioniert. Die Sony Smartwatch verfügt außerdem über NFC, Bluetooth 4.0, micro-USB, Lichtsensor, Beschleunigungssensor, Vibration, Kompass, Kreiselsensor, Mikrofon, Berührungseingabe, AndroidWearBetriebssistem, Google Search und 4 GB Speicherplatz für Logs, Musik oder Apps.
Die Sony Smartwatch 3 ist mit IP-68 zertifiziert, also staub- und wasserdicht (bis zu zwei Meter Tiefe). So kann man sie fast überallhin, ohne große Angst mitnehmen, egal ob es z.B. im Wald regnet oder nicht. Mit so einer Ausstattung kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen? [1] [2] [3]

Möglichkeiten für eHealth und eWellness

Für Outdoor-Sports hat man mit der Smartwatch jede Menge Möglichkeit: Endomondo, Runtastic, RunKeeper, Strava, Nike+ Running, adidas miCoach usw. (leider nicht alle optimiert für Smartwatchs).

Quelle: http://static.guim.co.uk/sys-images/Guardian/Pix/pictures/2014/7/14/1405339716923/441ef9cf-4425-4b16-bc29-7780634c23c1-460×276.jpeg

Die meisten Apps funktionieren nur draußen aber mit einer solchen Ausstattung wäre es möglich einen kompletten Trainingsplan zu machen, sogar auch fürs Fitnessstudio. Ein paar Versuche gibt es schon, aber in professioneller Qualität noch kaum wirklich überzeugend und eher für Smartphones. Mit dem Beschleunigungssensor und dem Kreiselsensor kann man fast alle Bewegungsarten analysieren, tracken und mit dem Trainingsplan zusammen auswerten oder mit outdoor Tätigkeiten (wie zum Beispiel Fahrrad fahren, laufen oder joggen) zusammenführen. So kann fast ein 360° Überblick von unseren Begegnungen generiert werden. Im Ruhe-Modus ist die Smartwatch nur ein Schrittzähler, aber während dem Training wird sie zum Berater für eine optimale Übungsgeschwindigkeit.

Ein ähnliches personenspezifisches System gibt es schon, aber dieses System funktioniert mit einer RFID Karte. Bei diesem System läuft nach der ersten Set-Up Runde alles automatisch, wie die Gerät- und Gewichtseinstellung. Man muss nur die Karte ins Gerät einstecken und die Übung machen. Man kann hier die Smartwatch auch benutzen und die Daten nach dem Training abspeichern. [4]

Quelle: http://singularityhub.com/wp-content/uploads/2014/03/withings_smart_blood_pressure_cuff-2.jpg

Nicht nur Training ist wichtig

Wenn alle von uns benutzten Geräte mit einer Smartwatch kommunizieren könnten, könnte man viele unnötige Schritten sparen. Alle Geräte fürs Training fangen mit der Dateneingabe (Gewicht, Alter, Geschlecht usw.) an. Diese Eingaben könnte eine persönliche Smartwatch erledigen. Die Smartwatch wäre in diesem Fall unser persönliches Speichermedium, aber nicht nur fürs Training sondern auch für die Körperanalyse wie Blutzucker oder Blutdruck, Gewicht, Herzfrequenz und alle Bioelektrisch messbaren Signale, wenn man mit einem Smartphone kompatible Messpunkte hat. [5]

Big Data über uns

Wenn man diese Daten mit einem Arzt teilen könnte, könnte man eine persönlichere Diagnose von den Ursachen bekommen. Ein Arztbesuch wäre nicht nur dazu da, den „IST“-Zustand zu besprechen, sondern auch dafür den Lebensstil zu optimieren oder möglichst gut zu analysieren. In der weiteren Zukunft wäre es möglich diese Daten z.B. mit einem Smart Kühlschrank Verbrauch / Essgewohnheiten Daten zu migrieren. Denn mit diesen Big Data könnte man seine Leben Konfiguration verbessern und mit Hilfe von diesen Datum eventuell auch gesünder leben. [6] [7]
Das ganze System funktioniert noch bei manchen Punkten ungenau und unpünktlich, aber es gibt Möglichkeiten diese empfindlichen Punkte zu verbessern, wie optischer Sensor für Pulsmessung, oder Kinect-Überwachung mit 10 cm Genauigkeit.  [8] [9]

Die „schlauen Uhren“ haben großes Marktpotenzial im Bereich Mobile Business. Ebenfalls profitieren Gesundheit & Fitness-Firmen, Ärzte, Trainer- und Pflegefirmen. Im Bereich Big Data kann man durch diese Sensoren sehr viel nützliche Informationen sammeln.

Quellen:[1] http://www.pcadvisor.co.uk/reviews/gadget/3543048/sony-smartwatch-3-hands-on-review/
(abgerufen am 25.10.2014)
[2] http://www.tomsguide.com/us/sony-smartwatch-3-lifelog,news-19435.html
(abgerufen am 25.10.2014)
[3] http://futurezone.at/produkte/auch-ohne-handy-nuetzlich-sony-smartwatch-3-angetestet/84.436.249
(abgerufen am 25.10.2014)
[4] http://www.milon.at/training-zirkeltraining
(abgerufen am 25.10.2014)
[5] http://singularityhub.com/2014/03/21/beyond-the-smartwatch-startups-push-body-monitoring-wearables/
(abgerufen am 25.10.2014)
[6] http://jcse.kiise.org/files/JCSE-V5N3-08.pdf
(abgerufen am 25.10.2014)
[7] www.smart-systems-integration.org/public/documents/presentations/presentations-from-the-ssi-2009-brussels-conference/Lanting-SSI_CL_IoT-eHealth-eWellness.pdf/download
(abgerufen am 25.10.2014)
[8] http://www.csem.ch/site/card.asp?nav=7769&sub=27229&title=PulseOn
(abgerufen am 25.10.2014)
[9] http://gizmodo.com/mits-kinect-of-the-future-can-track-you-through-wall-1443947631
(abgerufen am 25.10.2014)

Der Transparente Konsument wird noch transparenter und bietet mehr Informationen.

„What?s the true value of your personal data? Meet the people who want to help you sell it!?“ – Ben Woods

Alles was man im Internet macht ist mehr oder weniger verfolgbar. Cookies, Referenz Informationen, Personalisierte Newsletterlinks, Metadaten, seitenübergreifende Dienste, Standortinformationen in Mobilen Geräten. Diese Techniken stehen für fast jedes Unternehmen zum tracken zu Verfügung. Dazu kommen die freiwillig ausgefüllten Formulare, Registrationen, etc.. Warum stellt man diese Daten kostenfrei zur Verfügung?

Quelle: ktk86 – DeviantArt (http://ktk86.deviantart.com/art/Big-Brother-2-192045215)

Das Problem mit dieser Datenmenge ist, dass sie meistens sehr schnell ihre Aktualität verliert. Wenn man nach Autos oder Wohnungsangeboten schaut, dann sind diese Suchanfragen nach dem Kauf sicherlich nicht mehr so relevant wie vorher. Ein besseres Angebot von einem anderen Anbieter oder sogar vom selben kann in diesen Fall sehr ärgerlich sein. Eine Datensammlung soll im Idealfall aktuell sein, dementsprechend sollten Verkäufer über den aktuellen Stand informiert werden, da es ein kontinuierlicher Prozess sein soll.

Ruhemodus ist nicht gleich Ausschalten

Mobiltelefon Dienstleiser haben Zugriff auf alle Daten, die durch die Benutzung von Handys generiert werden. Zum Beispiel: Standorte, Anrufe, Nachrichten, Internetnutzung, etc. diese Daten sind in diesem Fall personenbezogen und nicht anonymisiert. Anbei eine sechs Monate lange Aufnahme der Date von der Grünenpolitiker Malte Spitz. [3]

Quelle: TNW – Ben Woods (http://thenextweb.com/insider/2013/09/17/whats-the-true-value-of-your-personal-data-meet-the-people-who-want-to-help-you-sell-it/)

Man hat in dieser Perspektive drei Wahlmöglichkeiten:

  • 1. Alle Geräte ausschalten oder Tracking möglichst verhindern [1]
  • 2. Einzuwilligen, dass fast alle Klicks unter Überwachung stehen, aber keine weiteren Informationen bereitstellen.
  • 3. Einzuwilligen und weiterzuhelfen möglichst korrekte Daten zu liefern

Bei den ersten zwei Punkten sind die gesammelten Daten meistens nur begrenzt verwendbar. Ein gutes Beispiel dazu sind die Google Suche und Google AdWords. Wenn man nach Steuerregeln sucht braucht man eventuell einen Steuerberater, aber es kann auch sein, dass man nur eine Hausarbeit in diesem Thema schreibt, oder sich auf Grund eines eBay Einkaufs aus dem Ausland dafür interessiert. Eine eingetippte Suchanfrage bedeutet nicht einen eins zu eins identifizierbaren Bedarf.

Enliken hat ein Umfrage zu diesem Thema mit 116 Teilnehmern durchgeführt: enliken

Quelle: Quartz – http://qz.com/64715/up-to-half-of-what-online-advertisers-think-they-know-about-you-is-wrong

Wer langsam unterwegs ist, kommt auch ans Ziel

Unsere Daten zu verkaufen ist nicht die beste Lösung, aber wenn Firmen wie Google und Facebook langsam von den implizit durchgesickerten Daten unser Identitäten aufbauen und man davon nicht profitiert, ist es auch nicht so optimal. Für diese persönlichen Daten spezialisieren sich immer mehr Firmen und diese Daten kreieren eine neue Ökonomie.

Personenspezifische Daten zu sammeln ist relativ einfach: mit öffentliche Dokumenten oder mit Sozial Media Profilen. Viele davon repräsentiert eine Ideologie: Je mehr Information du angibst, desto bessere Erlebnisse du bekommst. Nicht alle eingegebenen Daten werden dort verkauft, aber die meiste ? je nach Bedarf ? was für viele Seite mit Registration gilt. Zwar können Programme wie Ad Blocker helfen Werbung zu blockieren, doch im Hintergrund senden viele dieser Programme personenbezogene Daten und Informationen an die Werbung Branche.

Quelle: TNW – Ben Woods (http://thenextweb.com/insider/2013/09/17/whats-the-true-value-of-your-personal-data-meet-the-people-who-want-to-help-you-sell-it/)

When Big Brother is You

Wenn man helfen und gleichzeitig damit Geld verdienen möchte gibt es dafür mehreren Möglichkeiten. Einer davon ist Handshake. Bei Handshake kann man viele Daten über sich selbst eingeben, von ganz einfachen Sachen wie z.B. Alter und Hobbys bis hin zu ziemlich privaten Informationen wie z.B. Nahrungsaufnahme, Ort, Schlafgewohnheiten und Käufe (mit gescannten Quittungen). Je mehr Information man mitteilt desto mehr verdient man und muss nur die interessante Angebote akzeptieren.
Ein anderer Anbieter im Bereich Transparenz ist CTRLio. CTRLio ist ein digitaler Profil-Management-Service, der den Nutzern Kontrolle über ihre persönlichen Daten gibt und hilft davon zu profitieren. Die Idee im Hintergrund ist es relevante und besser gezielte Angebote zu liefern. CTRLio verkauft keine User Data, sondern versucht lediglich Angebot und Nachfrage besser zu verbinden. Nach der Setup Phase kann man eigentlich alle persönlichen Daten eingeben, wie z.B. Banktransaktionen importieren lassen, um ein besseres Girokonto zu finden, oder Textnachrichten, Gespräche oder Internetstatistiken um den perfekten Handytarif zu finden.

Fazit

Die Möglichkeit Daten zu sammeln, auszuwerten und zu speichern ist schon heute gegeben und viele Startup beschäftigen sich damit, dass man noch mehr extra Informationen über sich preisgibt. Ob man diese kostenlos, gegen Geld oder für ein personalisiertes Angebot auswerten lässt, muss jeder selber entscheiden. Die bisher gesammelten Daten haben auf jeden Fall noch viele Macken, da sie durch unpünktlich und unvollständig Sammlungstechniken gesammelt wurden. Die Benutzer haben die Möglichkeit diese irrelevanten Daten zu korrigieren. Dann kann man wirklich von einem individuellen und personalisierten ?One-to-One? Markt sprechen, da die Firmen wissen könnten was man wirklich braucht. Aber solange muss man noch ein langer Weg kriechen.

Quellen:
[1] http://thenextweb.com/insider/2013/09/17/whats-the-true-value-of-your-personal-data-meet-the-people-who-want-to-help-you-sell-it/
(abgerufen am 02.11.2014)
[2] http://qz.com/64715/up-to-half-of-what-online-advertisers-think-they-know-about-you-is-wrong/
(abgerufen am 02.11.2014)
[3] http://www.ted.com/talks/malte_spitz_your_phone_company_is_watching
(abgerufen am 02.11.2014)
[4] http://lifehacker.com/ad-blocking-extension-ghostery-actually-sells-data-to-a-514417864
(abgerufen am 02.11.2014)
[5] https://www.ctrl-shift.co.uk/news/2013/10/04/ctrlio-is-helping-consumers-manage-their-personal-data-assets
(abgerufen am 02.11.2014)
[6] http://www.selbstdatenschutz.info/tracking_verhindern/
(abgerufen am 02.11.2014)

Freiwillige Transparenz führt zum Erfolg

Transparent verhalten zahlt sich, laut der Tendenz, jederzeit besser aus. Doch ist das gültig für alle Sektoren? Soll man nur transparent kommunizieren oder besser einfach transparent sein? Und wenn ja mit welchem Grad? Der Artikel Freiwillige Transparenz führt zum Erfolg (Springer. 2014. S. 99-116.) von Kathrin Greven und Georg Lahme hilft bei der Beantwortung der oben genannten Fragen.

Digitalisierte Transparenz

Unternehmen sitzen immer mehr im Glashaus, durch Eigeninitiative oder auf Grund des Drucks. Das Thema ?Transparenzität? bewegt die Unternehmenssektoren genauso wie die Konsumentensektoren. Digitalisierung und Transparenz verstärkt sich gegenseitig und besonders die letzten 15 Jahre waren für diese Nischen sehr wichtig. Unternehmen sehen sich wegen ihrer Online-Präsenz und wegen ihrer Sozial Media Expansion immer mehr unter wachsendem ?Transparenzdruck?.

„Man kann nicht nicht kommunizieren“Paul Watzlawick

Digitalisierte Informationen kann man global und auf einfachste Art und Weise verteilen und sammeln und die Neugier und Erwartungen der Öffentlichkeit werden immer größer. Die jüngeren Generationen haben bessere Chancen sich während dem Schuljahren Umweltbewusst zu verhalten, während die älteren Generationen kritischer werden.

Wichtigste Fragen sind unter anderem:

  • Die Herkunft von Rohstoffen
  • Herstellungsprozesse
  • Umweltbelastung
  • Informationen zu Supply Chain
  • CO2-Bilanz
  • SAR (Strahlung) [3]
  • Umgang mit Mitarbeitern
  • Tierversuche [4]
  • Sozialen Engagement

Die Top 20-er Liste der Lebensmittelbranche ist hier erreichbar:
https://www.flickr.com/photos/klenkhoursch/8006327118/in/set-72157631437007792/

Diese Fragen bieten natürlich für alle Unternehmen Kontaktmöglichkeiten mit ihren Konsumenten, wodurch sich große Chancen zur Markentreue und Loyalität ergeben. Sozial Medien Plattformen und Corporate Blogs bieten zahlreiche Möglichkeiten Videos, Fotos oder Artikeln direkt mit den Konsumenten zu teilen.

Erfolgreich durch Transparenz

Transparenz funktioniert so wie eine Wiese, wo verschiedene Blumen und auch Unkraut wachsen. Nicht alle dienen unserem Zweck, aber es ist nicht möglich (oder nur sehr schwer), das eine vom anderen zu trennen bzw. auszuschließen. Wenn man transparent kommunizieren möchte, sollte man die negative Meinungen und die Kritik auch akzeptieren. Gleichzeitig muss man mit zusätzlichen Ressourcen und anderen strategischen Ansatzes auswählen und arbeiten. Die freiwillige Entscheidung zu (mehr) Transparenz ist auf Ebene der Unternehmensleitung wichtig und nicht zu verwechseln mit einer PR Entscheidung, transparent zu kommunizieren. Es geht darum, transparent zu sein.

Laut einer Studie von Klenk und Hoursch, führt die Positionierung als transparentes Unternehmen in mehrfacher Hinsicht zu einer positive Unternehmensreputation. 70% der Befragten haben zugestimmt, dass transparente Unternehmern ein ehrliches Interesse daran haben, ihr unternehmerisches Handeln nachhaltig zu gestalten.

Transparenz bleibt das Mittel

Transparenz ist ein Mittel um Vertrauenskapital und eine positive Reputation aufzubauen. Ohne Transparenz ist es schwer eine vertrauenswürdige Beziehung zu schaffen und wenn diese fehlt, steigen die Transaktionskosten und langfristig muss der Unternehmer mit signifikanten wirtschaftlichen Nachteilen rechnen.

Unternehmer kann man in drei größere Gruppen einordnen:

  • die Verweigerer (die nur die gesetzliche Reportingpflicht erfüllen)
  • die Mitläufer (sind in Teilbereichen transparent)
  • die überzeugten Unternehmen (Transparenz bereits Teil der Unternehmensstrategie / offener Dialog)

Die Bedürfnisse der Kunden ändern sich ständig und doch ist Transparenz nicht für Unternehmen aller Branchen und Märkte gleich relevant. Zusätzlich ist auch die Forderung nach totaler Transparenz wenig durchdacht bzw. nicht wirklich umsetzbar, da gewisse Firmendaten einfach nicht geteilt werden können/geteilt werden sollten.

Die Herausforderung besteht darin, relevante Information in einer zielgruppenadäquaten Art zum richtigen Zeitpunkt bereitzustellen, dadurch kommt es zu einer Konfliktreduktion und Steigerung des Unternehmenswertes.

Viele Firmen versuchen den Transparenzdruck zu ignorieren, aber es ist empfehlenswert zu reagieren und zumindest als ?Mitläufer? zu agieren.

Die folgenden Branchen stehen besonders stark unter einem Transparenzdruck: [6]


Quelle: Klenk und Hoursch / Transparenz-Studie 2011
https://farm9.staticflickr.com/8039/8006292720_6566f5b37f_z_d.jpg

  • Lebensmittel (wie Nestlé)
  • Energie (wie E.on)
  • Pharma (wie Bayer)
  • Banken (wie Commerzbank)
  • Chemie (wie BASF)
  • Versicherung (wie Allianz)
  • Textil und Bekleidung (wie Adidas)
  • Automobile (wie Volkswagen)

Transparenz in 4 Schritten

Eine Transparenzstrategie kann in vier Schritten erarbeitet werden.

  • Wettbewerbsanalyse
  • Stakeholder-Analyse
  • Chancen- und Potenzialanalyse
  • Risiko-Szenarien

Wichtig dabei ist, klare Ziele zu definieren und Kommunikationsfähig zu sein, mit dem Blick auf die Transparenzanforderungen der Öffentlichkeit. Zuhören, Aufnehmen, Diskutieren und im besten Fall Annehmen.

Soziale Medien Kanäle sollte man auch – nach der Analyse – gezielt pflegen und gut einschätzen. Wichtig ist dabei, dass nicht nur eine Person oder eine kleine Gruppe bedient wird, sondern eine große Anzahl von Personen. Viele stellen Fragen, aber deutlich mehr lesen diese Fragen und die dazugehörigen Antworten, dadurch nehmen mehr Zuhörer Teil an der Diskussion. Wichtig ist darüber hinaus zu sagen, dass Zuhörer sich merken was die Unternehmen da versprechen und geben diese Versprechen eventuell auch außerhalb diese Kanäle an dritte weiter.

Fazit und persönliche Anmerkungen

Kunden und Verbraucher suchen ehrliche Marken und wollen transparente Produkte, welche von transparenten Unternehmen hergestellt werden. Dadurch wird der Transparenzdruck für viele Unternehmer immer größer und Firmen können diesen Druck nicht ewig ignorieren.

Unternehmen müssen sich darum sowohl strategisch, als auch unternehmenstechnisch auf die Transparenz hinarbeiten, um Risiko zu vermeiden.

Konsumenten brauchen freien Platz um ihre Meinung mitzuteilen und diese Meinung, egal ob sie positiv oder negativ ist, sollten Unternehmen akzeptieren und die Herausforderung damit annehmen.

Diese Art der Kommunikation bildet eine stärkere Bindung zwischen Hersteller und Verbraucher und diese Markentreue und Loyalität ergibt im Endeffekt eine große Chance.

Viele Unternehmer wie Tesco, Lidl, Garnier, Mc Donalds, Nestlé? haben schon sehr viel von ihren Konsumenten gelernt. Besonders in der Lebensmittel, Chemie oder Pharmaindustrie es ist sehr wichtig zu wissen, was man wirklich benutzt oder kauft. ?Value for Money? Philosophie kann nur in einer Transparenten Wirtschaft funktionieren.

Quellen:

[1] Freiwillige Transparenz führt zum Erfolg (Springer. Greven & Lahme. 2014. S. 99-116.)

[2] http://derstandard.at/1345164343990/Umweltbewusstsein-macht-Schule (Abgerufen: 12.11.14)

[3] http://www.fcc.gov/guides/specific-absorption-rate-sar-cell-phones-what-it-means-you

(Abgerufen: 12.11.14)

[4] https://www.global2000.at/sites/global/files/Der%20GLOBAL%202000%20Kosmetikcheck%20-%20Hintergrundpapier.pdf

(Abgerufen: 12.11.14)

[5] http://www.presseportal.de/bild/240041-preview-pressemitteilung-klenk-hoursch-ag-verbraucherbefragung-transparenz-beeinflusst-kaufverhalten-22-prozent-der-deutschen.jpg

NSA, IT-Sicherheit und die Folgen

Die Aufgabe des Nachrichtendienstes NSA ist es, Kommunikationsinhalte auszuspionieren und Verschlüsselungsverfahren zu umgehen bzw. zu entschlüsseln. Die Ausstattung der NSA macht sie zur potentiell mächtigsten Organisation der Computerspionage.

„I’m not following you, I’m looking for you. There’s a big difference.“ – The Conversation

Datenschutz und Spionage

Wie Edward Snowden enthüllte nutzt die NSA ihre Möglichkeiten nicht nur um Terroristen und andere Verdächtige zu finden, sondern ebenfalls dazu IT-Systeme zu manipulieren und zu sabotieren. Die NSA führt also nicht nur defensive sondern auch offensive Cyber-Operationen durch, welche Auswirkungen auf die nationale und internationale Sicherheit haben.

  • Welche Gegenmaßnahmen sollten also ergriffen werden?
  • Welche Unterstützung kommt von der staatlichen Seite?
  • Wie groß sind die Auswirkungen der Kompromittierung von Sicherheitsfunktionen von IT-Systemen?

Die Reichweite

XKeyScore, ein britischer Partnerdienst der NSA, sammelt und analysiert neben Kommunikationsinhalten auch IT-Systeme und sucht deren Schwachstellen, um sie im Anschluss mit Schadsoftware zu infizieren. Damit ist XKeyScore nicht nur ein Spionage-System, sondern auch ein Angriffs-System, welches den Datenverkehr im Internet sammelt, analysiert und manipuliert. Eins von vielen Digital Network Intelligence Werkzeugen der NSA. XKeyScore dienen außerdem dazu, Internet-Knotenpunkte unter die Kontrolle der NSA zu bekommen.

Ebenfalls Teil der NSA ist das Office of Tailored Access Operations (TAO), welches sich nicht nur in IT-Systeme einhackt, sondern sich auch physischen Zugang zu den Systemen verschafft (Einbruch) um Schadsoftware zu installieren.

Somit werden Industriesysteme manipuliert, aber auch IT-Systeme im Handel, Banken und privaten Systemen im Nahen Osten, Persien und dem Rest der Welt. Der Ausmaß an Schäden, welcher dadurch entsteht ist gleich groß wie die Schäden durch Cyber-Kriminelle.

Mitteleinsatz

NSA (mit Partnerdienste zusammen) hat mehr Mittel als andere Hacker oder Cyber-Kriminelle, ca. 12 Mrd. Us Dollar in 2013.

Spezielle Zugangsmöglichkeiten

Die NSA hat Zugang zu den Interna Daten von verschiedenen IT-Unternehmen, welcher von den Unternehmen gewährt wurde (bzw. im Rahmen der Verfolgung bestimmter Gruppen oder Personen gewährleistet werden musste und dabei wurden auch einfach Daten anderer Personen gesammelt). Im Interna System können Informationen gesammelt und Systeme im Sinne der NSA umgestaltet werden. Laut derStandard.at übermittelte der deutsche Bundesnachrichtendienst (BND) Daten deutscher Bürger an die NSA zwischen 2004 und 2008 über den Internet-Knotenpunkt in Frankfurt. Die Ursache war ein Programm, welches Daten deutscher Internetnutzer herausfiltern sollten. [3]

Ziele

Im Zielkreis sind nicht nur Unternehmen und Regierungen im Nahen Osten oder Persien, sondern weltweit. IT-Systeme, Gebäude sowie Einrichtungen der EU-Kommission.

Bedeutung der NSA als Akteur

Die NSA ist die am besten ausgestattete Hacker Organisation der Welt (viel Budget, gute Entwickler, IT-Speziallisten sowie Zugang zu vielen Unternehmensinterna). Die Aktivitäten der NSA erstrecken sich auf die Spionage und Manipulation von IT-Systemen, Kommunikationsnetzen bzw. Computern, Netzwerkknoten sowie die Kontrolle von Teilnetzen.

Die NSA sichert damit die Informationsüberlegenheit der USA und beeinflusst andere Staaten und Organisationen durch Manipulation von Computersystemen. Damit führt sie Krieg gegen Gegner, aber auch gegen die eigenen Verbündeten.

Folgen für die zivile IT-Sicherheit

Die Aktivitäten der NSA führen zu einer dringend erforderlichen Neubewertung von vielen als zurzeit zuverlässig gekennzeichneten IT-Systemen, sowie deren Überarbeitung bzw. Austausch der Systeme.

  • Viele Indizien belegen, dass die NSA die SSL-Verschlüsselung geknackt hat und somit die Netzwerkkommunikationstechnologien (HTTPS, SSH, VPNs etc.) entschlüsseln kann und Anonyme Internet Services wie TOR (https://www.torproject.org/) mitlesen können.
  • Auch Systeme mit vermeintlichen sicherem Zertifikaten ist nicht länger zu trauen (z.B. gefälschte Microsoft Zertifikate), da sie keine Garantie für Sicherheit bieten.
  • Die NSA arbeitet an der Entschlüsselung der 4G-Mobilfunkkommunikation und verschafft sich so Zugang bzw. Zugriff auf Handys über Apps und Synchronisationsrechner.
  • Die genauen Ausmaße sind schwer einschätzbar, jedoch gelten Übermittlungen via SSL, VPN und 4G-Telefonie als ungeschützt.

Außerdem sind wichtige Teile der Sicherheits-Infrastruktur des zivilen Internets wirkungs- und alternativlos. Z.B. Online Banking, die NSA kann Kundendaten mitlesen und sammeln, die einzige Alternative wäre auf online Banking zu verzichten, damit verschiebt sich der Umgang mit der Sicherheit von den Anbietern auf die Kunden, da diese entscheidem müssem ob sie Online Banking trotz Sicherheitslücken nutzen möchten.

IT-Sicherheit mit radikalen Maßnahmen

Die IT-Sicherheit ist durch die NSA kompromittiert. Die NSA entwickelte Sicherheitslöcher und diverse Cyberwaffen, deren Anwendung zu potentiellen katastrophalen Folgen führen kann. Sicher erscheinende Systeme können auch durch Updates kompromittiert werden. Die Nutzung bisheriger Technik ist daher sehr gefährlich, da die Wahrscheinlichkeit der Kompomittierung sehr hoch ist und die Sicherheit somit sehr niedrig. Eine Lösung wäre es die gefährdeten Systeme zu isolieren oder einzustellen.

IT-Sicherheit im Cyberkrieg-was tun

Die NSA Enthüllungen von Edward Snowden verdeutlichen die Verletzung des Persönlichkeitsrechts, sowie die Aufgabe für den Datenschutz Lösungen und Sicherheit zu generieren. Jetzt ist der Zeitpunkt über die Reaktionen auf einen Cyberkrieg zu bestimmen.

Das Ziel der NSA ist es, Regierungen und Unternehmen in ihrer Entscheidungsfindung zu manipulieren. Keine massiven Maßnahmen zur Verteidigung bedeuten die bedingungslose Kapitulation und somit die Übergabe der Kontrolle an Dritte. Die einzige Lösung zur Eindämmung sind politische und technische Ansätze und Entwicklungen. Dazu ist eine Analyse der derzeitigen Lage notwendig, gefolgt von einer zivilgesellschaftlichen und sicherheispolitischen Debatte, um Lösungen zu entwickeln und die Sicherheit von IT-Systemen wieder herzustellen.

Schuztmaßnahmen

Wie kann man sich möglichst gut mit Einstellungen und Erweiterungen schützen? Dafür stehen einige Möglichkeiten im Invertar zu verfügung, aber das ganze bedeutet eine Menge zusätzlicher Arbeit und Umgang mit Technik, wobei kein 100%-iger Schutz gegen alle tracking Methoden geboten wird.

Bei Firefox kann man als erstes die „Do not Track“-Funktion aktivieren danach beim Tab-Datenschutz die Cookies nach jeder Sitzung löschen und die folgenden Erweiterungen installieren:

Alle diese Erweiterungen haben bei der Bewertung 4-5 Sterne bekommen, aber wie ich schon vorher erwähnt habe, lieferm diese Methoden auch keinen 100%-igen Schutz und Intrasparenzität. Es ist besser möglichst immer eine Surf-CD zu benutzen. [2]

Persönliche Anmerkungen

Der Artikel und die oben aufgelisteten Methoden verursachen gleichzeitig staatssicherheitliche „Lösungen“ und „Problemen“ auf nationaler und internationaler Ebene. Laut Wikileaks haben mehrerer europäischen Länder diverse Überwachungslizenzen von FinFischer (ein auf Überwachung spezialisierter Softwarehersteller) gekauft und die Spuren von dieser Softwaren sind im Web immer mehr auffindbar. [4]

Quellen:

[1] NSA, IT-Sicherheit und die Folgen (Springer. Ruhmann. 2014. S. 40-46.)

[2] Sicher Surfen mit Firefox (Springer, Jendrian & Schäfer. 2013. S. 295-300.)

[3] http://derstandard.at/2000006409760/BND-uebermittelte-Daten-deutscher-Buerger-an-NSA
(Abgerufen: 24.11.14)

[4] https://wikileaks.org/spyfiles4/customers.html
(Abgerufen: 25.11.14)