2 Days a Web


PR Interdisziplinäres Projektpraktikum

Im Zuge der Lehrveranstaltung Methoden für interdisziplinäre Projekte wurde im Sommersemester 2016 ein Team gegründet, welches sich mit dem Thema “Die digitale Zukunft der Universität” beschäftigte. Die sechs Mitglieder des Teams fanden sich aufgrund sehr ähnlicher Lösungsansätze zusammen. Dabei orientierte sich das Gründungsteam an den Stärken der Johannes Kepler Universität und der Kunstuniversität Linz, welche die Entwicklung und Anwendung moderner Ausbildungsmethoden beinhalten und als zukunftsorientierte Ausbildungsstätte fungieren möchten (Linz.at, 2015).

Diese und weitere Ansätze wurden zu einem Ganzen vereint und nach mehreren Brainstorming-Sessions trat die Kernidee der Gruppe hervor, ein Konzept für einen digitalen Raum für Ideen zu schaffen, welche in sogenannten Jams generiert werden. Da die Dauer des Jams 48 Stunden beträgt, nennt sich das Team 2 Days a Web.

 

Kurzbeschreibung des Konzepts

2 Days a Web schafft durch den Jam einen Rahmen und durch die Plattform einen Raum für Studierende und deren Ideen zu praxisrelevanten Problemstellungen in Bezug auf das Web.

Das Gründungsteam von 2 Days a Web sah ein Problem darin, dass Gruppenarbeiten, welche im Zuge von Lehrveranstaltungen an Universitäten durchgeführt werden, oft keinen (öffentlichen) Raum haben, um wahrgenommen zu werden. Daraus entstand die Idee die Essenzen des Webs, wie z.B. die Partizipation, die Vernetzung und die quasi-ständige Verfügbarkeit zu nutzen, um den Arbeiten der StudentInnen Relevanz und Öffentlichkeitswirkung einzuräumen. Durch den partizipativen Charakter der Veranstaltung 2 Days a Web (Einbindung der Außenstehenden) und das projektbasierte Lernen in Teams, werden neben der Nutzung von modernen Kommunikationskanälen außerdem pädagogisch wertvolle Arbeitsweisen vermittelt und gestärkt. Das Produkt besteht im Kern aus zwei Elementen – einer kollaborativen Plattform und einem Webjam. In den ersten beiden Jahren ist der Webjam für Studierende des Masterstudiums Webwissenschaften der Johannes Kepler Universität bzw. Kunstuniversität geöffnet und wird danach schrittweise auf weitere Studiengänge ausgeweitet.

Bei dieser Art von Idee handelt es sich um eine inkrementelle Innovation, da sie auf bestehender Technologie basiert. In diesem Fall bezieht sich “Technologie” auf bereits erfolgreiche Game James, welche als eine Art Framework für den Webjam des Teams fungieren. Allerdings zeigte der Businessplan, dass eine Realisierung für das Team nicht rentabel ist. 

 

Ergebnisse

Businessplan, Sozialwissenschaftliche Theorien und Click-Dummy

 

Screenshots – Click-Dummy

 

Fazit:

Da sich das Team von 2 Days a Web aus unterschiedlichen Disziplinen zusammensetzte, Web Business & Economy, Social Web und Web Art & Design, konnten die Stärken jeder/jedes Einzelnen eingesetzt werden. Dadurch war ein effizientes Zusammenarbeiten möglich, und jeder/jede erhielt die Chance auch aus den anderen Disziplinen zu lernen. Regelmäßige Treffen waren unabdingbar, um einen gemeinsamen Wissensstand zu erreichen, sich zu motivieren und um das Wir-Gefühl zu stärken. Auch wenn diese Interdisziplinarität den einen oder anderen Reibungspunkt erzeugte, schweißten diese das Team noch mehr zusammen. Abschließend kann gesagt werden, dass die Zusammenarbeit beim Projektpraktikum eine positive und lehrreiche Erfahrung für alle Teammitglieder war.

 

Lehrveranstaltungen:

Methoden für interdisziplinäre Projekte I

Methoden für interdisziplinäre Projekte II

PR Interdisziplinäres Projektpraktikum

 

Teammitglieder:

David Altreiter, BSc

Magdalena Giegler, BA

Mag. Thomas Hahn

Lisa Jank, BA

Andrea Schachinger, BA

Sabrina Wappel, BA