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Allgemeines

Im Folgenden wird überblicksartig der Aufbau des Studiums und die empfohlene Vorgehensweise in der eigenen Studienorganisation im Allgemeinen erläutert. Informationen zu studienzweigspezifischen Besonderheiten finden Sie im aktuellen Curriculum der Webwissenschaften. Bei Unklarheiten können Sie auch direkt ein Mail an die webwissenschaft@jku.at schreiben.

 

Grundsätzlich dauert das Masterstudium der Webwissenschaften vier Semester und umfasst dabei 120 ECTS-Punkte. Diese 120 ECTS-Punkte verteilen sich auf folgende Studienfächer/-module und Studienleistungen:

 

Propädeutikum Webwissenschaften (2 ECTS)
Grundlagen der Webwissenschaften (24 ECTS)
Studienzweigspezifische Fächer (30 ECTS)
Webwissenschaften (24 ECTS)
Masterarbeit inkl. Masterseminar (27 ECTS)
Masterprüfung (1 ECTS)
Freie Studienleistungen (12 ECTS)

 

Bei einem planmäßigen Studienbeginn im Wintersemester sieht der Studienplan im 1. Semester (nach dem Besuch des Propädeutikums) das Absolvieren der vom eigenen Studienzweig abweichenden Grundlagenmodule vor. Ziel der Grundlagenmodule ist es, den Studierenden eine Außensicht auf die Inhalte des nicht gewählten Studienzweigs zu vermitteln, wobei grundsätzliche Fragestellungen und Methoden dieser Module des anderen Faches erarbeitet werden, wodurch Fachfremde in die Lage versetzt werden, diese anderen Fächer und deren Lösungsbeiträge so weit zu verstehen, dass sie mit ExpertInnen dieser Fächer in integrativen Projekten zusammenarbeiten können und deren Lösungsbeiträge einbeziehen und verwerten können. Bitte beachten Sie den Musterstudienplan im 1. Semester, da es im Studium die „Voraussetzungskette 1“ gibt und die Grundlagenlehrveranstaltungen nur im Wintersemester angeboten werden.

 

Nur wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, kann der/die Studierende im 2. Semester an der Lehrveranstaltung „Methoden für interdisziplinäre Projekte I“ teilnehmen. Ziel dieser Lehrveranstaltung ist es, zum einen den Studierenden Methodenkompetenzen für die Vorentwicklung interdisziplinärer Projekte zu vermitteln und zum anderen arbeitsfähige Projektteams zusammenzustellen. Diese Projektteams werden das, im darauf folgenden 3. Semester zu realisierende, interdisziplinäre Projekt konzeptionell ausarbeiten und gemeinsam mit den Stakeholdern abstimmen. Parallel zu der Lehrveranstaltung „Methoden für interdisziplinäre Projekte I“ kommt es im 2. Semester durch die studienzweigspezifischen Fächer im Umfang von 30 ECTS zu einer web-bezogenen Vertiefung der Kenntnisse aus dem für die Zulassung relevanten Vorstudium. Die inhaltlichen Ziele des studienzweigspezifischen Faches ergeben sich aus den vorgesehenen Subfächern. Bitte beachten Sie als empfohlene Leistungsvorgabe für das 2. Semester die Voraussetzungskette 2.

 

Im 3. Semester kommt es zur Umsetzung des im Vorsemester konzeptionell ausgearbeiteten interdisziplinären Projekts im Rahmen der Lehrveranstaltung „Interdisziplinäres Projektpraktikum.“ Durch dieses Projekt erlangen die Studierenden die Befähigung, in interdisziplinären Teams webbasierte Systeme zu analysieren, zu implementieren, einzuführen und/oder zu evaluieren. Sie erlernen theoretische und praktische Aspekte der Webwissenschaft zu reflektieren und miteinander zu verbinden. Gerade die Lösung von praxisrelevanten Problemen, insbesondere durch die Integration von sozialwissenschaftlichen, wirtschaftswissenschaftlichen, technischen und gestaltungswissenschaftlichen Ansätzen unter Berücksichtigung wichtiger Rahmenbedingungen wie Rechtsnormen und Rechtsprechung soll durch das Projektpraktikum vermittelt werden. Neben dem interdisziplinären Projektpraktikum sieht der Studienplan im 3. Semester eine parallele Teilnahme an der Lehrveranstaltung „Methoden für interdisziplinäre Projekte II“ vor.

 

Im 4. Semester sind die Ausarbeitung der Masterarbeit und die Teilnahme am Masterarbeitsseminar vorgesehen.

 

Die „Freien Studienleistungen“ im Umfang von 12 ECTS und die „Aktuellen Forschungsthemen der Webwissenschaften“ im Umfang von 6 ECTS können während des gesamten Studienzeitraums absolviert werden. Besonders empfohlen werden Angebote aus den nicht belegten Studienzweigen.

 

Voraussetzungskette 1 (1-2 Semester): Propädeutikum + 18 ECTS aus den Grundlagenfächern

Voraussetzungskette 2 (2.-3.Semester): Methoden für interdisziplinäre Projekte I + 12 ECTS aus den studienzweigspezifischen Fächern

 

 

Webwissenschaften im Vollstudium

Folgender idealtypischer Studienverlauf ermöglicht ein Studium in der vorgesehenen Mindeststudiendauer von 4 Semestern.

 

 

1. Semester: Grundlagen

Unabhängig vom gewählten Studienzweig sind die folgenden Pflichtfächer und -module zu absolvieren. Innerhalb des Faches der Grundlagen der Webwissenschaften ist der Studienzweig jedoch beachtlich. Die Studierenden haben jene Grundlagenfächer im Umfang von 24 ECTS zu besuchen, die dem eigenen Studienzweig fremd sind. Somit hat beispielsweise ein/eine Studierende des Studienzweiges Web Business & Economy alle bis auf die wirtschaftlichen Web-Grundlagen zu besuchen, wobei ein/eine Studierende des Studienzweiges Web Engineering alle bis auf die technischen Web-Grundlagen besuchen muss.

 

– Propädeutikum Webwissenschaften (2 ECTS)

– Grundlagen der Webwissenschaften (24 ECTS) 

– Freie Studienleistungen bzw. Aktuellen Forschungsthemen (4 ECTS)

 

 

2. Semester: Methoden und Vertiefungen

In diesem Semester steht die Lehrveranstaltung „Methoden interdisziplinärer Projekte I“ und schwerpunktspezifische Vertiefungsfächer im Umfang von mindestens 12 ECTS (von 30 ECTS) am Programm. Da überwiegend im Sommersemester die studienzweigspezifischen Schwerpunktfächer angeboten werden, wird empfohlen die Mehrzahl der erforderlichen ECTS in diesem Semester zu absolvieren. Es empfiehlt sich, folgende LVAs zu besuchen:

 

– Methoden für interdisziplinäre Projekte I (4 ECTS)

– Studienzweigspezifische Fächer (je nach Angebot)

– Freie Studienleistungen bzw. Aktuelle Forschungsinhalte

 

 

3. Semester: Methoden II und Projektpraktikum

Der Schwerpunkt im 3. Semester liegt in der Realisierung des interdisziplinären Projekts. Es werden daher folgende Lehrveranstaltungen empfohlen:

 

– Methoden für interdisziplinäre Projekte II (2 ECTS)

– Interdisziplinäres Projektpraktikum (12 ECTS)

– Studienzweigspezifische Fächer (je nach Angebot)

– Freie Studienleistungen bzw. Aktuelle Forschungsinhalte

 

 

4. Semester: Studienabschluss

Im Fokus des 4. und damit letzten Semesters steht das Verfassen der Masterarbeit. Hierfür muss zuerst eine BetreuerIn gefunden werden und im zweiten Schritt das Masterarbeitsseminar besucht werden. Die Masterarbeit ist in Form einer schriftlichen Hausarbeit im Ausmaß von 26 ECTS abzufassen. Das 4. Semester umfasst damit folgende Aufgabenbereiche:

 

– Masterarbeit inkl. Masterarbeitsseminar (27 ECTS)

– Masterprüfung (1 ECTS)

– Restliche ECTS der Freien Studienleistungen, Aktuellen Forschungsthemen und weiteren Lehrveranstaltungen

 

 

Zusatzqualifikation

Studierende haben die Möglichkeit, neben ihrem eigenen Studienzweig zusätzlich einen weiteren Studienzweig zu absolvieren. Hierfür müssen 30 ECTS der studienzweigspezifischen Pflichtfächer absolviert werden. Um mit der Zusatzqualifikation offiziell beginnen zu können, ist eine der beiden alternativen Voraussetzungen notwendig:

 

a) das absolvierte Bachelor – oder Diplomstudium hat den Studierenden auch für den optimalen Studienzweig qualifiziert oder
b) der/die Studierende hat die Voraussetzungen für die Teilnahme am Webwissenschaftliche Projektstudium erfüllt.

 

 

Masterprüfung

Für den Antritt zur Masterprüfung wird die Erstellung eines individuellen E-Portfolios vorausgesetzt. Die Präsentation der Masterarbeit soll einen Umfang von maximal 15 Minuten haben. Mit der erstmaligen Anmeldung (Menüpunkt Netzwerk -> Login) auf dieser Website (mit Ihren KUSSS-Anmeldedaten) erhalten Sie einen eigenen WordPress-Blog, den Sie verändern und mit Ihren Inhalten füllen können.

 

Das E-Portfolio soll die Leistungen des/der Studierenden im Bereich Webwissenschaften mit speziellen Fokus auf das Fach des/der ZweitprüferIn enthalten. Dieses soll dem/der Studierenden als Repräsentation seiner/ihrer fachlichen Kompetenzen dienen, insbesondere die im Rahmen des Studiums erbrachte Leistungen. Der Umfang der prüfungsrelevanten Arbeiten ist individuell, jedoch kann die Studienkommission nähere Vorschriften über den Umfang erlassen.

 

Das E-Portfolio ist Teil der Beurteilung der Masterprüfung. Dieses muss für die Prüfenden vor dem Masterprüfungstermin einsehbar und klar gekennzeichnet sein. Eine Möglichkeit ist es, dass man die prüfungsrelevanten Inhalte mittels der Struktur klar von anderen Inhalten trennt. Als Beispiel dient die folgende ePortfolio-Musterseite, die als Vorlage genützt werden kann, jedoch nicht verpflichtend ist und somit können auch andere Strukturierungslösungen zum Beispiel von ehemaligen MasterabsolventInnen verwendet werden.

 

 

 

Weiterführende Links

Häufig gestellte Fragen

Aufnahme und Zulassung

Masterarbeitsthemen

Studienhandbuch-Tool

Curriculum der Webwissenschaften

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